Worauf zielt meine therapeutische Arbeit mit Einzelnen,
Paaren und Familien ab?

  • Gemeinsam ein neue – systemische – Sicht der belastenden und problematischen Situation zu entwickeln:

    Oftmals besteht der erste Schritt zu einer positiven Veränderung schon in einer neuen Sicht der Schwierigkeiten – verbunden mit einem Verständnis, das davon ausgeht, dass Probleme nicht von einem einzelnen verursacht werden und daher niemand „die Schuld“ daran hat, dass problematische Lebenssituationen oftmals sogar eine Chance zu einer positiven Veränderung im Leben von Menschen darstellen können.

  • Ziele für die Therapie mit meinen KlientInnen zu erarbeiten, die von ihren persönlichen Veränderungswünschen und Hoffnungen getragen sind und so anschaulich, lebendig und realistisch für sie werden sollen, dass sie auch verwirklicht werden können:
  • Maßstab für alles was in der Therapie erreicht werden soll, sind die Hoffnungen, Veränderungswünsche und Ziele der KlientInnen. Ich gebe kein Ziel für die Therapie vor. Ich erarbeite mit meinen KlientInnen attraktive Ideen, Bilder, Vorstellungen davon, wie sie sich eine problemfreie Situation wünschen. Mit den Methoden der systemischen Therapie können diese Vorstellungen eine starke Lebendigkeit, Dichte und Anschaulichkeit erreichen und so zu hilfreichen Orientierungen und Helfern für die gewünschte Veränderung werden.

  • Veränderungsschritte und Lösungen gemeinsam zu planen und meine KlientInnen auf dem Weg dorthin mit systemisch-psychotherapeutischen Methoden zu begleiten:
  • KlientInnen bringen vieles mit, das ihnen helfen wird, die gewünschte Veränderung zu erreichen. Allerdings gibt es oftmals auch Hindernisse, die den Veränderungsweg blockieren. In meiner therapeutischen Arbeit geht es dann eben darum, diese Stärken und Fähigkeiten der KlientInnen und der wichtigen Bezugspersonen neu zu sehen und zu nutzen. Andererseits aber auch die Hindernisse am Weg – die oftmals im Zusammenhang mit Lebensgeschichte und Familiengeschichte der KlientInnen stehen – mit den Methoden der systemischen Therapie zu verstehen und zu überwinden.

  • Einschränkende bzw. entwicklungsbehindernde Lebens- und Familien- geschichten zu erkennen und hilfreichere „Ichgeschichten“ zu entwickeln:
  • Erst wenn wir verstehen, welche Geschichten, Ideen, Lebensentwürfe und familiäre Aufträge unser Leben beherrschen, sind wir frei, unser „gewünschtes Ich“, unsere bevorzugte Biografie zu entfalten und zu leben.